"Bittere Bohne - Süßes Vergnügen?"

Noch bis zum 6. Januar 2020 zeigt das Schokoladenmuseum Köln eine Sonderausstellung, die das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit entwickelt hat.

Was im 17. Jh. noch Luxus in Europa war, ist heute in aller Munde: Kakao als Getränk und in Form von Schokolade oder in Kosmetika. Firmen überbieten sich in der Herstellung von Sorten der unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen.

In dieser Ausstellung erfährt der Besucher viel über die Herkunft der Kakaobohne, den Anbau, ob Kakao glücklich macht.

Entscheidend aber ist der Blick hinter die Kulissen der Anbauländer in Westafrika. Wie sieht es mit den Lebensbedingungen der Kakaobauern aus? Gelingt nachhaltiger Anbau, der Resourcen schont, sozial verträglich ist? Beispiele einzelner Projekte aus verschiedenen Ländern zeigen, dass umweltschonender und humaner Kakaoanbau und -vertrieb möglich ist.

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geschenkt! - die Gabe der Diplomatie

Bisher noch nicht gezeigte Objekte stehen diesmal im Mittelpunkt der Sonderausstellung des Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt.

30 Staatsgeschenke aus 15 Ländern, die deutschen Bundespräsidenten im Laufe der 1970er und 1980er Jahre von außereuropäischen Staatsoberhäuptern überreicht wurden, sind zu bestaunen.

Im diplomatischen Austausch ist es bis heute üblich, dass bei offiziellen Besuchen von Politikern gegenseitige Geschenke übergeben werden. Besonders exotisch, teils kitschig muten oft Gaben außereuropäischer Länder an. So kann man z. B. eine Schlitztrommel von den Cookinseln anschauen, in die der Schriftzug "Welcome President Dr. Scheel" eingeschnitzt ist.

Seit über 30 Jahren befinden sich die Exponate als Dauerleihgabe der Bundesrepublik Deutschland in der Sammlung des Rautenstrauch-Joest-Museums.

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Wir.Glauben.Kunst

Meisterwerke der Kölner Jesuiten-Sammlung im Wallraff Richartz Museum/Fondation Corboud werden noch bis zum 18. August gezeigt.

Kaum bekannt sind Kunstwerke, die in den 1880er Jahren als Dauerleihgabe in das Museum kamen: die Jesuiten-Sammlung. Der Orden besaß ca. 500 Zeichnungen, die mit der Zeichensammlung Ferdinand Franz Wallrafs den Grundstock für die über 65.000 Blatt umfassende Graphische Sammlung bilden.

Wie kamen die Zeichnungen des Ordens nach Köln? Am 21. Juli 1773 hob Papst Clemens XIV. den Jesuiten-Orden auf und dessen Kunstsammlung kam nach Paris. Dem Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds, dem damaligen rechtlichen Nachfolger des Ordens, gelang es die Zeichnungen zurück nach Köln zu holen. Interessant sind diese in Bezug auf theologische Aspekte und die Kriterien, nach welchen die Jesuiten sammelten.

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Playmobilwelt

Oliver Schaffer, Künstler aus Hamburg, besitzt mittlerweile über 50.000 Playmobil-Figuren und über 500.000 Einzelteile dieser Spielzeugwelt. Seine Sammelleidenschaft kann noch bis 25.8.2019 im Deutschen Museum Bonn bewundert werden.

Entsprechend den Leitthemen des Hauses zu Wissenschaft und Technik erlebt der Besucher Szenarien aus vielen Gebieten der Forschung. Die detaillierte und liebevoll gestaltete Ausstellung schickt Erwachsene und Kinder auf Expeditionen ins Polargebiet oder in den Weltraum, erforscht Archäologie oder Biologie. Ebenfalls sehenswert ist der Herstellungsprozess der Kunststofffiguren mit der Demonstration einer Spritzgießmaschine, die live den Playmobil-Hasen produziert.

Sonderführungen, Suchspiele und das Nachspielen von Technikgeschichte(n) an Spieltischen begeistern Groß und Klein.

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