"Javagold-Pracht und Schönheit Indonesiens"

Noch bis zum 13.4.2020 sind erstmals in den Reiss-Engelhorn Museen in Mannheim Kunstwerke des 7. bis 15. Jh. von Indonesiens Insel Java zu sehen. Eine Privatsammlung von rund 400 prachtvollen Goldschätzen offenbart den Reichtum ehemaliger hinduistischer und buddhistischer Königreiche.

Miteinander konkurrierende Dynastien schufen prächtige Tempel- und Palastanlagen. Der kostbare Rohstoff Gold kommt auf Java kaum vor, so dass er importiert werden musste.

Status- und Machtsymbol

Als Zeichen von Status und Macht trugen die gottgleichen Herrscher filigran verzierten Schmuck aus Arm-, Finger- und Halsringen, oft noch mit Amethyst oder Granat ergänzt. Besondere Tierdarstellungen wie z. B. der Elefantengott Ganesha, Dämonenfratzen und kostbare Blüten- und Rankenmotive zeigen die Kunstfertigkeit der Goldschmiede.

Weitere Infos auf der Website www.javagold.de.

 

Köln am Rhein - Köln an der Seine

Eine sehenswerte Doppelausstellung wird im Kölnischen Stadtmuseum noch bis 15.12.2019 präsentiert.

In Kooperation mit dem Rheinischen Bildarchiv Köln werden Aufnahmen von Huge und Karl Hugo Schmölz aus den Jahren 1924 bis 1942 gezeigt. Ihnen werden Fotos aus demselben Blickwinkel um 1947 gegenüber gestellt.

Ergänzt wurde die Stadtporträtserie mit Motiven von 1994, die das Rheinische Bildarchiv aufnahm und im Museum schon einmal zu sehen waren.

Interaktive Mitarbeit

Nun aber können Besucherinnen und Besucher selbst die Präsentation erweitern: Motive von Köln mit sich, der Familie, Hund oder Auto von früher werden heute an derselben Stelle wie damals nachgestellt und an das Rheinische Bildarchiv gesendet. Eine Beteiligung per Instagram ist ebenfalls möglich.

Köln an der Seine

Eine Entdeckung stellen die bislang unveröffentlichten Aufnahmen von Vater und Sohn Schmölz von der Pariser Weltausstellung 1937 dar! Köln war als einzige Stadt damals mit einem eigenen Pavillon vertreten! Ein Dokument von besonderem historischen Wert!

Infos unter

Bittere Bohne - Süßes Vergnügen?

Noch bis zum 6. Januar 2020 zeigt das Schokoladenmuseum Köln eine Sonderausstellung, die das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit entwickelt hat.

Was im 17. Jh. noch Luxus in Europa war, ist heute in aller Munde: Kakao als Getränk und in Form von Schokolade oder in Kosmetika. Firmen überbieten sich in der Herstellung von Sorten der unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen.

In dieser Ausstellung erfährt der Besucher viel über die Herkunft der Kakaobohne, den Anbau, ob Kakao glücklich macht.

Entscheidend aber ist der Blick hinter die Kulissen der Anbauländer in Westafrika. Wie sieht es mit den Lebensbedingungen der Kakaobauern aus? Gelingt nachhaltiger Anbau, der Resourcen schont, sozial verträglich ist? Beispiele einzelner Projekte aus verschiedenen Ländern zeigen, dass umweltschonender und humaner Kakaoanbau und -vertrieb möglich ist.

Infos unter

geschenkt! - die Gabe der Diplomatie

Bisher noch nicht gezeigte Objekte stehen diesmal im Mittelpunkt der Sonderausstellung des Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt.

30 Staatsgeschenke aus 15 Ländern, die deutschen Bundespräsidenten im Laufe der 1970er und 1980er Jahre von außereuropäischen Staatsoberhäuptern überreicht wurden, sind zu bestaunen.

Im diplomatischen Austausch ist es bis heute üblich, dass bei offiziellen Besuchen von Politikern gegenseitige Geschenke übergeben werden. Besonders exotisch, teils kitschig muten oft Gaben außereuropäischer Länder an. So kann man z. B. eine Schlitztrommel von den Cookinseln anschauen, in die der Schriftzug "Welcome President Dr. Scheel" eingeschnitzt ist.

Seit über 30 Jahren befinden sich die Exponate als Dauerleihgabe der Bundesrepublik Deutschland in der Sammlung des Rautenstrauch-Joest-Museums.

Infos unter

 

Wir.Glauben.Kunst

Meisterwerke der Kölner Jesuiten-Sammlung im Wallraff Richartz Museum/Fondation Corboud werden noch bis zum 18. August gezeigt.

Kaum bekannt sind Kunstwerke, die in den 1880er Jahren als Dauerleihgabe in das Museum kamen: die Jesuiten-Sammlung. Der Orden besaß ca. 500 Zeichnungen, die mit der Zeichensammlung Ferdinand Franz Wallrafs den Grundstock für die über 65.000 Blatt umfassende Graphische Sammlung bilden.

Wie kamen die Zeichnungen des Ordens nach Köln? Am 21. Juli 1773 hob Papst Clemens XIV. den Jesuiten-Orden auf und dessen Kunstsammlung kam nach Paris. Dem Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds, dem damaligen rechtlichen Nachfolger des Ordens, gelang es die Zeichnungen zurück nach Köln zu holen. Interessant sind diese in Bezug auf theologische Aspekte und die Kriterien, nach welchen die Jesuiten sammelten.

Infos unter

 

Playmobilwelt

Oliver Schaffer, Künstler aus Hamburg, besitzt mittlerweile über 50.000 Playmobil-Figuren und über 500.000 Einzelteile dieser Spielzeugwelt. Seine Sammelleidenschaft kann noch bis 25.8.2019 im Deutschen Museum Bonn bewundert werden.

Entsprechend den Leitthemen des Hauses zu Wissenschaft und Technik erlebt der Besucher Szenarien aus vielen Gebieten der Forschung. Die detaillierte und liebevoll gestaltete Ausstellung schickt Erwachsene und Kinder auf Expeditionen ins Polargebiet oder in den Weltraum, erforscht Archäologie oder Biologie. Ebenfalls sehenswert ist der Herstellungsprozess der Kunststofffiguren mit der Demonstration einer Spritzgießmaschine, die live den Playmobil-Hasen produziert.

Sonderführungen, Suchspiele und das Nachspielen von Technikgeschichte(n) an Spieltischen begeistern Groß und Klein.

Infos unter